Tresor abtransportiert

20. Februar 2012 · archiviert in: Tresor 

In der Nacht auf Freitag, dem 31. Januar 2012, nutzten Einbrecher die Urlaubszeit, um unbemerkt ihren Raubzug durchzuführen. Sie hebelten die Eingangstür eines Einfamilienhauses in Unterstedt auf, durchsuchten dann sämtliche Räumlichkeiten und fanden im Obergeschoss einen größeren Tresor vor, der von dem Eigentümer sogar teilweise einbetoniert war.

Jetzt gingen sie hier mit Werkzeugen vor und konnten nach mühseliger Arbeit den Tresor aus der Verankerung brechen. Sie schleppten das schwere Sicherheitsgelass nach unten und transportierten es mit dem VW Bus der Familie ab.

Den dazugehörigen Schlüssel hatten sie im Haus vorgefunden. Auf einem Feldweg, Verlängerung des Reithenweges, in der Gemarkung Unterstedt erfolgte dann vermutlich das Umladen auf ein anderes Fahrzeug. Der Bus wurde dort am Freitag-Morgen, dem 31. Januar 2012, mit den Schlüsseln aufgefunden, der Tresor fehlt immer noch. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, mögen sich bitte mit der Polizei Rotenburg, Telefon (04261) 9470 oder jede andere Polizeidirektion in Verbindung setzen.

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Durch ein Bankschliessfach entspannt in den Urlaub

1. August 2011 · archiviert in: Sicherheit 

Die Kriminalstatistik besagt, dass in Deutschland alles zwei Minuten ein Einbruch geschieht.
Besonders während der Urlaubszeit haben auch die Einbrecher Hochsaison.
Häufig stehen gerade in der Ferienzeit viele Häuser und Wohnungen leer und geraden so in den Blickpunkt der Kriminellen.
Den auch die Einbrecher wissen, dass nicht in jedem Haushalt ein entsprechend gesicherter Tresor für die Wertsachen vorhanden ist.

Daher sollten sie keinen teuren Schmuck oder andere kostbare Gegenstände wie zum Beispiel teure Uhren und wichtige Dokumente zu Hause lassen, wenn sie verreisen.

Viele Geschäftsstellen von Banken und Sparkassen bieten eine Auswahl von Schließfächern an, die sie für diese Zeit nutzen können.
Häufig muss das Schließfach allerding länger als nur für die Urlaubszeit gemietet werden.
In den Bankschließfächern sind ihre Wertsachen allerdings deutlich sicherer aufgehoben als in eine Wand- oder Möbeltresor vom Discounter oder aus dem Baumarkt.

Bankschließfächer sind ein günstiger Schutz

Schließfächer gibt es wie erwähnt in unterschiedlichen Größen und bereits für wenige Euros pro Jahr zu mieten, dass macht auch für wichtige Dokumente Sinn, die man nicht ständig zur Hand haben muss.

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Geheime Tresore in Tokios Kommoden

20. März 2011 · archiviert in: Sicherheit 

Japaner verstecken ihre Wertsachen

Ein Zehntel Prozent - mehr Zinsen sind bei Japans Banken nicht drin. Da lohnt es sich kaum, das Geld dort anzulegen.
Da Japaner ohnehin als nicht gerade anlagefreudig gelten, hat die Möbelindustrie nun die Lösung gefunden:
Schränkchen und Kommoden mit versteckten Schließfächern für zu Hause.

Am Rande von Tokio im hinteren Teil des Ladens steht eine unscheinbare Kommode aus hellem Holz.
Auf der einen Seite sind ganz normale Fächer untergebracht. Wenn man aber das Bodenbrett herausnimmt, findet sich dort eine kleine Tür und dahinter ausreichend Platz, um Geld und Wertsachen unterzubringen.

Nach dem Lehman-Schock sei die Nachfrage dafür sprunghaft angestiegen, sagt Tsuyoshi Edakubo vom Möbelhersteller Kagu: “Die Unsicherheit veranlasste viele, ihr Geld lieber zu Hause aufzubewahren. Ich wollte eigentlich unser Prinzip nicht groß bekannt machen, weil ja schon viele so etwas bestellt hatten. Aber dann kamen immer mehr Medien, die darüber berichten wollen”. Die Nachfrage sei mittlerweile über zehn Mal höher als vor der Finanzkrise.

Deswegen hat Tsuyoshi Edakubo auch extra ein Ausstellungsstück angefertigt, das gefilmt werden darf. Normalerweise bestellt ein Kunde das geheime Schließfach als Extra und möchte nicht, dass darüber etwas bekannt wird.
Normalos und keine Millionäre

Nach Angaben des Händlers sind seine Kunden ganz normale Leute: “Die meisten fragen etwas verschämt nach. Ein Reicher, der sein Geld auch zur Schau stellt, der kommt eher nicht auf so einen Gedanken”, berichtete Edakubo. Es gäbe aber auch Fälle, in denen sich der Möbelhändler an Hand der Größe des Möbelstücks ausrechnen könne, um welche Summen es sich handele.
Anlegen lohnt sich nicht

Die Zinsen in Japan betragen wieder einmal nur ein paar Zehntel-Prozent. Da lohnt es kaum, das Geld auf die Bank zu tragen. Zudem gelten Japaner als vorsichtig, auch in ihrem Anlageverhalten. Anregungen für Verstecke holt sich Edakubo übrigens von alten, japanischen Schränken. Welche genau, das will er nicht sagen. Aber auch in einem der vier Füße eines Kotatsu, einem japanischen Heiztisch, ist ein Versteck möglich oder man kann es nachträglich in das Bein eines alten Sofas integrieren.
Persönlicher Kontakt ist wichtig

Tsuyoshi Edakubo will vor jedem Auftrag seine Kunden persönlich kennen lernen, um Mitglieder des kriminellen Yakuza-Clans auszuschließen und auch nicht bei Steuerhinterziehung zu helfen. Dafür kommt es durchaus vor, dass er beim Einbau keinerlei Spuren oder Rechnungen hinterlassen darf, weil die Frau des Hauses ein solches Versteck auch wirklich vor allen geheim halten will. Das schließt auch den Ehemann ein, der in Japan in der Regel die Verwaltung des Geldes der Frau überlässt und sich stattdessen mit einem monatlichen Taschengeld begnügen muss.

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Einbrecher flexen Geldschrank auf

18. Oktober 2010 · archiviert in: Tresor 

In Wetzlar-Niedergirmes flexten Einbrecher einen Geldschrank auf.
In der Zeit vom 16.10.2010, gegen 13.30 Uhr, und dem 17.10.2010, gegen 11.30 Uhr, drangen unbekannte Diebe in ein Autohaus in der Hermannsteiner Straße ein.
Sie durchwühlten die Büros und flexten einen Geldschrank auf.
Wie hoch die Beute ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Täter hinterließen einen Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Mir ist leider nicht bekannt um welche Sicherheitsklasse es ich bei dem Wertschrank handelte, noch ob es ein zertifiziertes Modell war (Danke Carsten für den Hinweis), doch sollten im gewerblichen Bereich Geldschränke verwendet werden, die ihren Namen auch verdienen.
Einen Geldschrank den man mal soeben aufflexen kann, würde ich keine größeren Bargelsbestände anvertrauen wollen.
Höhere Bargeldbestände kommen in einem Autohau schnell mal zusammen auch wenn die werder Porsche noch Mercedes verkaufen.

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